Fronleichnamsfeier unter dem Eindruck der Bistumssynode

Logo der Synodenumsetzung

Die gemeinsame Feier des Fronleichnamsfestes der Pfarrgemeinden Badem und St. Thomas in St. Thomas ließ sich von der Umsetzung der Bistumssynode inspirieren: "herausgerufen - Schritte in die Zukunft wagen".

Im Blick auf die Gestaltung der Blütenbilder an den drei Altären kristallisierten sich bei Überlegungen im Kirchengemeinderat von St. Thomas drei alttestamentliche Erzählungen heraus:

Der Aufbruch aus Ägypten

Blütenteppich: Auszug aus Ägypten - Exodus 12
Die Feier der Pessachnacht Foto: Rudolf Höser


Der Aufbruch aus Ägypten hinein in eine noch unbekannte Zukunft wird im Buch Exodus, Kapitel 12, nicht als Jubelgeschichte erzählt. In der Nacht des Aufbruchs, in der Israel das Pessahfest feierte, wird Gott zwiespältig empfunden: als Retter wie als Verderber.

Der Weg in die Zukunft wird beschrieben als ein Weg, der sich oft erst dann auftat, wenn Gottes Volk sich der Begleitung seines Gottes anvertraute.

Dieser Aufbruch und der sich anschließende Weg durch die Wüste ließen die Vergangenheit (in der Sklaverei) häufig als "gute alte Zeit" erscheinen, in der jeder wußte, was er zu tun hatte und in der es scheinbar für alle in Fülle zu leben gab.

Der Durchzug durch den Jordan

Blütenteppich: Der Druchzug durch den Jordan - Josua 3
Der Durchzug durch den Jordan Foto: Rudolf Höser


Phasen des Übergangs werden in der Bibel immer wieder mit Flüssen oder einem Meer in Verbindung gebracht. Sie bringen ins Bild wie sich die Gläubigen erlebt haben: als hätten sie keinen festen Boden mehr unter den Füssen. Die Gefahr des Untergehens und des Nicht-Wissens, was uns auf der anderen Seite erwartet, finden darin ihren Ausdruck.

Beim Durchzug durch den Jordan (Buch Josua, Kapitel 3 und 4) sollen die Israeliten 12 Steine der Erinnerung aus dem Flußbett mitnehmen. Im gelobten Land angekommen wird daraus ein Altar gebaut in einer Stadt mit dem symbol-trächtigen Namen Gilgal
(= abwälzen).

Die Steine sind Erinnerung an die gewagten Schritte, die auf dem bisherigen Weg weitergeführt haben, und so mancher Angst, die das Gottesvolk jetzt abwälzen kann.

Die Tempelquelle

Blütenteppich: Die Tempelquelle Ezechiel 47
Die Quelle, die aus dem Tempel in die Wüste strömt Foto: Rudolf Höser


Im Buch des Propheten Ezechiel, Kapitel 47, ist von einer Quelle die Rede, die im Tempel in Jerusalem entspringt und von dort nach Osten zum Toten Meer hin fließt. Das Wasser der Quelle bringt dem Toten Meer neues Leben und läßt an den Ufern des Flusses reichlich Früchte gedeihen.

Die Erzählung ist ein Bild dafür, daß Gott seinem Volk entgegen geht und ihm das zum Leben Notwendige in Fülle schenkt.

Christentum wird in der Apostelgeschichte (Apg 9,2) als Gemeinschaft des neuen Weges bezeichnet. Wir sind und bleiben unterwegs - mit Jesus Christus an unserer Seite, so wie wir uns von IHM herausrufen lassen und uns mit IHM in unserer Mitte an Fronleichnam auf den Weg durch unsere Lebenswirklich-keiten machen.

Gottesdienstfeiern in St. Thomas

WochentagGottesdienstzeiten

Sonntag

 10.00 Uhr   heilige Messe

Montag

 keine heilige Messe

Dienstag

 8.00 Uhr   heilige Messe

Mittwoch

19.00 Uhr   heilige Messe

Donnerstag

 8.00 Uhr   heilige Messe

Freitag

 8.00 Uhr   heilige Messe

Samstag

 8.00 Uhr   heilige Messe

Aktuelle Gottesdienstzeiten

Da es im Einzelfall zu Änderungen der regulären Gottesdienstzeiten kommen kann, finden Sie anschließend die jeweils aktuellen Gottesdienstordnungen.